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ETL - Emotional Throughline

Throughline Motion

Jeder Übergang ist ein Moment auf dem emotionalen Throughline. Animation ist keine Dekoration, sie ist Erfahrung.

Was ist das?

Throughline Motion behandelt jeden Übergang als emotionale Durchquerung. Der Körper nimmt Bewegung vor der Kognition wahr. Forschung zur verkörperten Kognition (Lakoff und Johnson, 1999) zeigt: abstrakte Konzepte sind in physischer Erfahrung verankert.

Wann einsetzen

Nach Erstellung Ihrer räumlichen Karte (Rezept 02). Bei der Definition von Übergängen zwischen Screens oder Zuständen.

Vorgehensweise

1

Benennen Sie für jeden Übergang die zwei emotionalen Zustände: welchen verlässt der Nutzer, welchen betritt er.

2

Wählen Sie ein Easing das zur emotionalen Durchquerung passt: ease-out für Ankunft/Erleichterung, ease-in für Abschied/Spannung.

3

Definieren Sie Dauer nach kognitiver Last: Übergänge mit hoher Last langsamer (200-400ms), leichte Bestätigungen schnell (80-150ms).

4

Wählen Sie eine Richtung: Expansion für Öffnung/Entdeckung, Kontraktion für Schließung/Bestätigung.

Profi-Tipps

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Die meisten Motion-Specs sagen 'fade 200ms'. Das ist eine Beschreibung. Dies ist eine Intention: 'der Nutzer durchquert Zweifel in Klarheit.'

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Duration is inversely proportional to user familiarity and directly proportional to state significance. First time seeing a screen: slow down. Tenth time: get out of their way.

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Wrong easing in a medical interface can feel flippant. Wrong easing in a consumer app can feel bureaucratic. The grammar matters.

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